Was der schönste Tag im Leben der jungen Braut hätte werden sollen, endet in einem Albtraum: Während der Vermählung fallen Schüsse. Die Opfer überleben schwer verletzt, und die Schützen – zwei Auftragsmörder – sind zwar schnell gefasst, doch die Hintergründe der Tat geben Rätsel auf.
Ein Prozess soll Licht ins Dunkel bringen. Beweisstücke werden vorgebracht, Motive beleuchtet, Hochzeitsgäste befragt. Doch die Beteiligten verwickeln sich in Widersprüche, brechen vor Gericht zusammen oder schweigen – und schon bald scheint jede:r verdächtig: vom ehemaligen Geliebten über den Priester bis hin zur Braut selbst.
Am Abend des 5. Februar 2026 feierte das Stück „Der Prozess: Verliebt, verlobt, verurteilt?“ im Pfarrsaal Tisis seine Premiere. Der musische Zweig unter der Leitung von Christian Stroppa und Joachim Tschann hatte geladen, und das Publikum kam voll auf seine Kosten. Mitreißende Chornummern, rockige Instrumentaleinlagen und fantastische Soli begeisterten ebenso wie das charmante Schauspiel.
Für zwei besondere Gänsehautmomente sorgten Lena Stoklaska und Livia Clare, die die Zuhörer:innen mit selbst komponierten Songs berührten und eindrucksvoll ihr musikalisches Talent unter Beweis stellten.
Extragroßen Applaus erhielt Aurelia Seidler, die nicht nur in einer Hauptrolle und als Sängerin auf der Bühne stand, sondern auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnete. Mit überraschenden Wendungen und viel Witz fesselte die Geschichte das Publikum bis zur letzten Minute – und ließ es zugleich nachdenklich zurück. Denn am Ende des Stücks wurde eine hochaktuelle Frage aufgeworfen: Welche gesellschaftliche Verantwortung tragen wir als Gesellschaft in einer Zeit, in der Wahrheit zunehmend verhandelbar scheint und allzu oft von jenen geformt wird, die am lautesten auftreten?
Die Schüler:innen des musischen Zweigs bedanken sich herzlich beim Team des Pfarrsaals für die tatkräftige Unterstützung während der intensiven Probenwoche und der Premierenfeier. Ein großes Dankeschön gilt auch dem Publikum für den langanhaltenden Applaus, die lobenden Worte und die großzügigen Spenden.
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