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25.01.2019 14:27 Alter: 90 days

Exkursion der 6b-Klasse zur Schattenburg


Treffpunkt: 22. Jänner 2019, 7:55 Uhr, Schattenburg. Die Atmosphäre – der Vollmond stand noch am Himmel und der Sonnenaufgang tauchte die Appenzeller Alpen in ein leuchtendes Rot – war unbeschreiblich schön, aber es war auch kalt. Eiskalt.

Herr Werner Gerold führte uns durch das um 1265 erbaute Gemäuer. Seine Erklärungen, angefangen bei den Schutzmaßnahmen der Burgbewohner bis hin zu den Kampfstrategien ihrer Feinde, gestaltete er sehr lebendig.

Zu Beginn unserer Tour waren wir gleich „mitten im Geschehen“, denn wir standen am Halsgraben, der dem Schutz der Burg diente. Wir hörten viel über die dicken Mauern und zahlreichen Tore der Schattenburg, durch die wir dann ins Warme marschierten. Nachdem sich alle in den Kassenraum gesetzt hatten, erzählte uns Herr Werner mehr über das Mittelalter und wie das Haus Montfort seinen Namen bekommen hatte.

Leider musste unsere Klasse dann wieder zurück in die Kälte, was soviel heißt wie: Ab in den Bergfried! Wir besichtigten den Rittersaal ebenso wie die Gemächer der Burgbewohner. Als wir einen der nächsten Räume betraten, fielen unsere Blicke auf Geschosse, Schwerter und andere Kriegsausrüstung.

Ein Stockwerk höher ging es weiter mit mittelalterlichen Foltermethoden. Um das An-den-Pranger-Stellen besser zu demonstrieren, wählte Herr Gerold unsere Mitschülerin Magdalena aus, um sie in eine so genannten „Halsgeige“ zu sperren. Nach viel Gelächter schlossen wir die Führung im nächsten und letzten Stock ab. Dort wurde uns mithilfe eines Modells der Stadt von der Schlacht bei Feldkirch, die 1799 zwischen österreichischen und französischen Truppen getobt hatte, berichtet.

Schließlich bedankten wir uns bei Herrn Gerold für die interessante Tour durch die Schattenburg und machten noch ein letztes Gruppenfoto vor dem großen Tor.

Anna Furxer und Julia Rotheneder, 6b

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