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01.03.2018 22:32 Alter: 292 days

Cinéfête 2018


Cinéfête ist ein beliebtes und traditionsreiches Schulfilmfestival, das jährlich in rund 100 Kinos stattfindet. Die Filme zeigen unterschiedliche Lebenssituationen in Frankreich und beziehen sich auf politische und soziale Themen.

Drei sorgfältig ausgewählte Filme ermöglichten dieses Jahr vom 26. Februar bis 2. März im Rio Kino in Feldkirch SchülerInnen aller Altersklassen den Umgang mit französischer Sprache und Kultur.

Organisiert wurde diese Veranstaltung von Mag. Eva Rosino-Dür und Magalie Censier vom Institut français d’Autriche, bei denen wir uns recht herzlich bedanken möchten, da dieses Schulfilmfestival den SchülerInnen nicht nur Französisch, aber gleichzeitig auch Filmkunst näherbringt.

Die Klassen 4a, 4b, 4c, 6a, 6c, 6d, 7a, 7c, 7d, 8a, 8c, 8d, 8m und 9m hatten die Möglichkeit einen von diesen drei Filmen anzusehen:

  • Un sac de billes (Ein Sack voll Murmeln)
  • Bienvenue à Marly-Gomont (Ein Dorf sieht schwarz)
  • Il a déjà tes yeux (Zum Verwechseln ähnlich)

 

 

Kommentare von SchülerInnen zu Cinéfête:

 

« Un sac de billes » :

 

« Le film était évidemment très tragique et émouvant. C'est justement parce qu'il montre la situation dans la Résistance du point de vue d'une famille directement concernée. » – Sophia Summer, 8d

 

„Unsere Geschichte wurde auf einmal hautnah, lebhaft und vor allem auf berührende Art und Weise wachgerüttelt.“ – Hanna Lichter, 8d

 

„Das Cinefête gibt uns Schülern die Möglichkeit, Filmgenuss mit dem Erlernen der französischen Sprache zu verbinden, und man stellt positiv überrascht fest, wieviel man schon versteht.“ – Kassandra Moosbrugger, 8d

 

« Le film m’a bien plu, je pense que c’est un très bon film et captivant et on est aussi touché par cette histoire. Même si l’histoire est assez triste, elle est également vraiment belle et très intéressante et parfois amusante. De surcroit c’est palpitant de voir la situation de la Seconde Guerre mondiale de l’angle des deux jeunes juifs français. » – Elena Thurnwalder, 7d

 

„Dem Film gelingt eine packende Geschichtslektion mit einem Einblick in das Schicksal Unschuldiger. Außerdem ist es spannend, die Situation einmal aus Sicht eines französischen Juden zu sehen und die Situation nach der Befreiung Frankreichs geschildert zu bekommen (wie man Nazis und deren Kollaborateure und deren Frauen behandelt hat). Meiner Meinung nach sollte der Zweite Weltkrieg und vor allem die Vernichtung von Juden und Regierungsgegnern mehr thematisiert werden.“ – Flora Gabriel, 7d

 

„Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen, da er aus meiner Sicht sehr gelungen zeigt, wie sehr die jüdische Bevölkerung während des Zweiten Weltkrieges unterdrückt wurde. Darüber hinaus sorgen die einzelnen Charaktere, besonders die zwei jüngeren Brüder, dass man sich vollkommen in die Geschichte hineinversetzen kann und sofort mit ihnen mitfühlt. Vor allem das Ende zeigt, welche Opfer der Krieg gefordert hat.“ – Julius Kühn, 7d

 

„Sac de billes beschreibt meinem Empfinden nach sehr gut die Sorgen und Probleme, mit denen viele jüdische Familien zur Zeit des Faschismus zu kämpfen hatten. Ich konnte mich gut in die Situation der Familie und die unfassbar schwere Entscheidung, die die Eltern durch die mehrfache Trennung von ihren Kindern trafen, hineinversetzen und frage mich, was ich selbst in einem solchen Fall getan hätte oder tun würde. Auf jeden Fall ließ mich der Film mit vielen ‚Was-wäre-wenn‘-Fragen zurück, vor allen anderen stellt sich mir jedoch diese: ‚Wie konnte so etwas jemals passieren?‘“ – Moritz Banerjee, 7d

 

« Le film m’a vraiment plu et je peux le recommander en tout cas. Il y a beaucoup de suspense et l’histoire fascine les spectateurs presque dès la première scène. Comme on doit avoir de la compassion avec Joseph et Maurice, le film a un effet très émotif et incite à réfléchir. On les accompagne sur leur chemin difficile et les frères gagnent successivement le cœur des spectateurs. » – Mara Schier, 7d

 

„Persönlich hat mir der Film sehr gut gefallen. Die Szenerie und das Schauspiel waren sehr überzeugend und haben dafür gesorgt, dass die Atmosphäre des Zweiten Weltkriegs sehr gut transportiert wurde. Auch das emotionale Ende hat mich tief berührt und mir einen Einblick gegeben, wie sehr die jüdischen Familien damals leiden mussten.“ – Markus Forstner, 7d

 

« J´étais surprise d´une façon positive. Normalement, les films qui traitent les guerres sont (logiquement) extrêmement triste. Mais dans "Un sac de billes", il y avait des moments rigolos ce qui m´a beaucoup plu. En plus, c´était intéressant de voir la situation d´un autre point de vue (des citoyens français). » – Verena Zeisberger, 9m

 

« La deuxième guerre mondiale est un sujet très important dont nous avons parlé et parlons toujours à l'école en plusieurs matières. Cependant, je pense que nous ne pourrons jamais en apprendre assez sur ces années horribles et ce que des milliers de personnes ont dû subir. Le film "Un sac de billes" nous montre le traitement cruel et inhumain des Juifs en France vu par un enfant. Il nous fait sentir que chaque vie perdue dans une guerre est une vie de trop, et que l'amour et l'amitié sont plus forts que la haine, même si celle-ci arrive à détruire et à dévaster sur son passage. » – Charlotte Mille, 9m

 

« Der französische Film ‚Un Sac de Billes‘ beschreibt einfühlsam das Schicksal einer jüdischen Familie in Frankreich, die während des Zweiten Weltkrieges verfolgt wird. Die zwei jüngsten Söhne müssen ihre Eltern verlassen, um allein auf gefährlichem Weg nach Nice in die ‚Zone libre‘ zu flüchten. Ein sehr bewegender und tränenreicher Film, der den innigen Zusammenhalt der Geschwister, aber auch die traurige Wahrheit des Zweiten Weltkrieges zeigt. » – Laura Moosbrugger, 9m

 

Verfasst von Janka Horvath, 8d