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18.01.2017 15:20 Alter: 304 days

„Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler


Die kleine Hexe hat einen Traum: Sie möchte bei der Walpurgisnacht mittanzen. Doch dies ist nicht so einfach, sie ist nämlich erst 127 Jahre alt, was  für Hexen ziemlich jung ist. Die Hexen zweifeln an ihren Hexenkünsten und geben ihr ein Jahr Zeit, sich zu beweisen. Dabei hilft ihr ihr treuer Gefährte, der Rabe Abraxas. Über das Jahr verteilt vollbringt die kleine Hexe viele gute Taten: der Maronimann muss in der Kälte nicht mehr frieren, die bösen Buben können den Schneemann der Kinder nicht mehr zerstören, das arme Blumenmädchen kann endlich ihre Blumen verkaufen und die verirrten Kinder finden ihren Weg zurück in die Stadt. Sie bemerkt jedoch nicht, dass die böse Hexe Rumpumpel sie beobachtet. Bei der nächsten Walpurgisnacht, die auch gleichzeitig ihre Prüfung ist, zeigt sie, was sie gelernt hat. Die Hexen sind begeistert, doch dann meldet sich Rumpumpel zu Wort und erzählt von den Taten der kleinen Hexe. Empörung macht sich unter den anderen Hexen breit, denn „ gut ist eine böse Hexe und schlecht ist eine gute Hexe“.  Schlussendlich wehrt sich die kleine Hexe erfolgreich gegen die anderen und  vereitelt den Versuch, von ihnen auf den Scheiterhaufen geworfen zu werden.

Von 18. bis 22. Dezember fanden im Saumarkt die Aufführungen der „Kleinen Hexe“ statt. Gestaltet wurden diese  von unserer Gesangsklasse von Dora Kutschi-Doceva. Die bekannte Kindergeschichte wurde  vertont von Veit Erdmann-Abele, das Libretto stammt von Winni Victor. Am Klavier begleitete uns Prof. Yukie Togashi. Im Publikum saßen Kinder ab 6 Jahren, begleitet von Eltern oder Lehrern.

Für uns war das Mitwirken bei dieser Kinderoper eine sehr große Bereicherung. Wir haben nicht nur viele neue Erfahrungen im musikalischen Bereich gesammelt, sondern auch neue Freundschaften innerhalb der Gesangsklasse geknüpft.  Wir sind dankbar, dass wir an diesem Projekt teilnehmen durften.

Raphaela Wallner (7m) und Lea Gruber (8m)